Storage-Controller dienen als Gehirn hinter einem Storage-System, regeln den Datenfluss und sorgen für nahtlose Storage-Prozesse. Im Gegensatz zu einzelnen Controllern arbeiten Dual Controller, wie der Name schon sagt, paarweise und steigern so die Effizienz und Zuverlässigkeit. In diesem Artikel werden wir uns mit dem Bereich des Dual-Controller-Storage befassen und dessen Definition, Vorteile, Arten und Best Practices untersuchen. Letztendlich sollten Sie ein umfassendes Verständnis dafür haben, was duale Controller sind und wo sie in das Rechenzentrum passen.
Was ist ein Storage-Controller?
Ein Storage-Controller ist der Kern jedes Storage-Systems. Sie fungiert als Brücke zwischen den Storage-Geräten und den Servern und verwaltet Daten-Storage und -Abrufe. Diese Controller sind in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, einschließlich Einzelcontroller-Setups, Doppelcontroller und Mehrcontroller-Systeme, die jeweils auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind.
Was ist ein Dual Controller?
Ein dualer Controller ist eine Konfiguration, bei der zwei Storage-Controller gemeinsam arbeiten. In Zusammenarbeit verwalten sie mehrere Geräte und stellen so eine stabile und ausfallsichere Storage-Umgebung sicher. Der Hauptzweck von dualen Controllern besteht darin, Redundanz und Hochverfügbarkeit bereitzustellen und das Risiko von Datenverlusten im Falle eines Controllerausfalls zu minimieren. Diese Einrichtung garantiert einen kontinuierlichen Betrieb, selbst bei Wartung oder Upgrades.
Vorteile der Verwendung von Dual-Controllern
Dual Controller bieten verschiedene Vorteile, darunter:
Höhere Effizienz
Doppelte Controller steigern die betriebliche Effizienz erheblich, indem sie die Workload effektiv verteilen. Bei diesem Setup werden Aufgaben zwischen zwei Controllern gemeinsam genutzt, um Engpässe zu vermeiden und eine schnelle Datenverarbeitung sicherzustellen. Diese verbesserte Workload-Verteilung führt zu schnelleren Reaktionszeiten, sodass Unternehmen größere Datenmengen nahtlos verarbeiten können.
Beispielsweise könnte ein multinationales Finanzinstitut in seinem Rechenzentrum zwei Controller implementieren, um die Workload-Verteilung zu verbessern, die Datenverarbeitungszeiten zu verkürzen und Echtzeittransaktionen zu Spitzenzeiten zu ermöglichen.
Reduzierte Ausfallzeiten
Einer der herausragenden Vorteile von dualen Controllern liegt in ihrer Fähigkeit, Ausfallzeiten zu minimieren. Bei einem Dual-Controller-Setup übernimmt der zweite Controller nahtlos, wenn ein Controller ausfällt, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Dieser schnelle Failover-Mechanismus stellt einen kontinuierlichen Zugriff auf Daten und Anwendungen sicher, selbst bei Wartung oder unvorhergesehenen Hardwareausfällen.
Ein großes E-Commerce-Unternehmen könnte beispielsweise zwei Controller in seiner Serverinfrastruktur verwenden, um Störungen des Kundenservice während der geplanten Wartung zu vermeiden.
Verbesserte Zuverlässigkeit und Datenintegrität
Datenintegrität ist in jedem Unternehmen von höchster Bedeutung. Duale Controller bieten integrierte Redundanz und schützen Daten vor potenziellen Verlusten. Mit gespiegelten Daten und Failover-Funktionen können Unternehmen sicher sein, dass ihre kritischen Informationen geschützt sind. Diese verbesserte Zuverlässigkeit schafft Vertrauen sowohl bei Kunden als auch bei Stakeholdern.
Eine Gesundheitsorganisation, die sensible Patientendaten speichert, kann zwei Controller verwenden, um einen ununterbrochenen Zugriff auf Patientenakten zu gewährleisten.
Arten von Dual-Controllern
Dual Controller gibt es in verschiedenen Arten, die auf bestimmte Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind. Die Unterschiede zwischen diesen Arten zu verstehen, ist unerlässlich, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Hardwarebasierte und softwarebasierte Dual Controller
Duale Controller können entweder als hardwarebasiert oder softwarebasiert kategorisiert werden. Hardwarebasierte Controller werden als integrierte Systeme geliefert und bieten dedizierte Verarbeitungsleistung und optimierte Performance. Softwarebasierte Controller hingegen nutzen vorhandene Hardwareressourcen, was sie zu einer kosteneffizienten Option macht. Die Wahl zwischen hardware- und softwarebasierten Dual Controllern hängt von Faktoren wie Budgetbeschränkungen und Performance-Anforderungen ab.
Funktionen und Funktionalitäten:
- Hardwarebasierte Controller bieten dedizierte Ressourcen für eine verbesserte Performance.
- Softwarebasierte Controller bieten Flexibilität und Kosteneffizienz.
- Beide Typen bieten Redundanz- und Hochverfügbarkeitsfunktionen.
Aktiv-Passiv-Dual-Controller
Aktiv-passive duale Controller bestehen aus zwei Controllern, aber nur einer verwaltet das Storage-System zu jeder Zeit aktiv. Der passive Controller bleibt im Standby-Modus und kann übernommen werden, wenn der aktive Controller ausfällt. Diese Konfiguration bietet zwar ein gewisses Maß an Redundanz, nutzt jedoch nicht die potenzielle Verarbeitungsleistung beider Controller gleichzeitig.
Funktionen und Funktionalitäten:
- Schnelle Failover-Mechanismen für minimale Ausfallzeiten
- Kostengünstige Lösung für kleine und mittlere Unternehmen
- Geeignet für Anwendungen, bei denen gelegentliche Ausfallzeiten akzeptabel sind
Aktiv-Aktiv-Dual-Controller
Aktiv-Aktiv-Dual-Controller nutzen beide Controller gleichzeitig und verteilen die Workload gleichmäßig auf sie. Diese Konfiguration optimiert die Performance und stellt eine hohe Verfügbarkeit sicher, da beide Controller das Storage-System aktiv verwalten können. Aktiv-Aktiv-Setups sind ideal für Anwendungen, die eine konstante Datenverfügbarkeit und schnelle Reaktionszeiten erfordern.
Funktionen und Funktionalitäten:
- Verbesserte Performance durch gleichzeitige Verwendung beider Controller
- Skalierbare Architektur, die zunehmende Workloads mühelos ermöglicht
- Geeignet für High-Demand-Anwendungen wie große Datenbanken und virtualisierte Umgebungen
Hybrid-Dual-Controller
Hybrid Dual Controller kombinieren Elemente aus Aktiv-Passiv- und active-activeKonfigurationen und bieten so einen ausgewogenen Ansatz. Bei dieser Einrichtung ist ein Controller aktiv, während der andere als Backup dient. Der Backup-Controller kann jedoch auch bestimmte Aufgaben zur Optimierung der Performance bewältigen und so eine vielseitige und anpassbare Lösung schaffen.
Funktionen und Funktionalitäten:
- Ausgewogener Ansatz, der Redundanz und Performance-Optimierung kombiniert
- Flexibilität bei der Zuweisung von Aufgaben zwischen Controllern basierend auf Workload-Anforderungen
- Geeignet für Unternehmen mit unterschiedlichen Storage-Anforderungen und schwankenden Workloads
Die unterschiedlichen Arten von dualen Controllern, die auf dem Markt verfügbar sind, erfüllen eine Vielzahl von Geschäftsanforderungen, von kleinen Unternehmen bis hin zu großen Unternehmen mit High-Demand-Anwendungen. Durch den Einsatz der richtigen Art von Dual Controller können Sie einen nahtlosen Betrieb sicherstellen, Ausfallzeiten minimieren und den Weg für eine robuste und skalierbare Daten-Storage-Infrastruktur ebnen.
So wählen Sie den richtigen Dual Controller aus
Bei der Auswahl des geeigneten dualen Controllers müssen mehrere Faktoren sorgfältig berücksichtigt werden. Kompatibilität mit der bestehenden Infrastruktur, Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum, Budgetbeschränkungen und Unterstützung für notwendige Protokolle sind entscheidende Aspekte, die zu bewerten sind. Eine gründliche Bedarfsbewertung und Beratung mit Storage-Experten können dabei helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Sehen wir uns die wesentlichen Faktoren an, wie z. B. Kompatibilität, Skalierbarkeit und Budget.
Schritt 1: Kompatibilität bewerten
Die erste und wichtigste Überlegung bei der Wahl eines dualen Controllers ist die Kompatibilität. Stellen Sie sicher, dass der Controller mit Ihrer bestehenden Infrastruktur kompatibel ist, einschließlich Servern, Storage-Geräten und Netzwerkkomponenten. Inkompatibilitätsprobleme können zu Integrationsproblemen und in einigen Fällen zu Systemausfällen führen. Konsultieren Sie technische Spezifikationen und suchen Sie bei Bedarf Expertenrat, um die Kompatibilität zu bestätigen.
Schritt 2: Skalierbarkeit bewerten
Skalierbarkeit ist ein entscheidender Faktor, insbesondere für Unternehmen mit wachsenden Daten-Storage-Anforderungen. Wählen Sie einen dualen Controller, der skalierbare Lösungen bietet, sodass Sie die Storage-Kapazität nahtlos erhöhen können, wenn Ihr Unternehmen wächst. Skalierbare duale Controller ermöglichen es Ihnen, zusätzliche Storage-Geräte hinzuzufügen oder vorhandene aufzurüsten, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Bewerten Sie die maximale Kapazität, die der Controller bewältigen kann, und stellen Sie sicher, dass sie mit Ihren zukünftigen Storage-Anforderungen übereinstimmt.
Schritt 3: Berücksichtigen Sie Performance und Geschwindigkeit
Performance ist der Schlüssel zur Effizienz Ihres Storage-Systems. Bewerten Sie die Geschwindigkeit und Verarbeitungsleistung des dualen Controllers. Berücksichtigen Sie Faktoren wie Datenübertragungsraten, IOPS und Latenz. Ein leistungsstarker Dual Controller sorgt für einen schnellen Datenzugriff und -abruf und verbessert so die Reaktionsfähigkeit des gesamten Systems.
Schritt 4: Bewertung von Redundanz- und Failover-Mechanismen
Einer der Hauptvorteile von dualen Controllern sind ihre Redundanz- und Failover-Funktionen. Bewerten Sie die Failover-Mechanismen, die von der dualen Steuerung angeboten werden, z. B. Aktiv-Passiv- oder active-active-Konfigurationen. Aktiv-passive Setups bieten einen Standby-Controller, der für den Fall, dass der primäre Controller ausfällt, die Betriebskontinuität sicherstellt. Aktiv-Aktiv-Konfigurationen verteilen den Workload auf beide Controller und maximieren so die Effizienz. Wählen Sie die Konfiguration, die Ihren Geschäftsanforderungen und der Toleranz für Ausfallzeiten am besten entspricht.
Schritt 5: Bewerten Sie Management- und Überwachungsfunktionen
Eine intuitive Verwaltungsoberfläche und robuste Überwachungsfunktionen sind für eine effiziente Systemadministration unerlässlich. Bewerten Sie die Verwaltungstools der dualen Steuerung, um sicherzustellen, dass sie benutzerfreundlich sind und eine umfassende Kontrolle über die Storage-Umgebung bieten. Suchen Sie nach Funktionen wie Remote-Management, Echtzeitüberwachung und Warnmeldungen. Eine gut konzipierte Verwaltungsschnittstelle vereinfacht Konfigurations-, Überwachungs- und Fehlerbehebungsaufgaben.
Schritt 6: Legen Sie ein realistisches Budget fest
Obwohl die Investition in einen hochwertigen Dual Controller von entscheidender Bedeutung ist, ist es ebenso wichtig, ein realistisches Budget festzulegen. Bestimmen Sie die Budgetbeschränkungen für Ihre Storage-Lösung und erkunden Sie die Optionen für zwei Controller in diesem Bereich. Berücksichtigen Sie die Gesamtbetriebskosten, einschließlich Erstkauf, Wartung und potenzieller zukünftiger Upgrades. Vergleichen Sie Preise, Funktionen und Garantien verschiedener Hersteller, um ein Gleichgewicht zwischen Erschwinglichkeit und Funktionalität zu finden.
Schritt 7: Lassen Sie sich von Experten beraten
Wenn Sie den Auswahlprozess als überwältigend empfinden oder wenn Sie besondere Anforderungen haben, zögern Sie nicht, sich von Experten beraten zu lassen. Wenden Sie sich an IT-Fachleute, Systemarchitekten oder Anbieter von Storage-Lösungen, die sich auf Dual-Controller-Einrichtungen spezialisiert haben. Ihr Fachwissen kann wertvolle Erkenntnisse liefern und Ihnen dabei helfen, eine fundierte Entscheidung auf der Grundlage Ihrer spezifischen Geschäftsanforderungen zu treffen.
Bei der Wahl des richtigen dualen Controllers werden Kompatibilität, Skalierbarkeit, Performance, Redundanz, Verwaltungsfunktionen und Budgetbeschränkungen sorgfältig bewertet. Durch Befolgen dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung und gründliche Recherche können Unternehmen einen dualen Controller auswählen, der nicht nur ihre aktuellen Anforderungen erfüllt, sondern auch eine Grundlage für zukünftiges Wachstum und technologische Fortschritte bildet.
Einrichten eines Dual Controllers
Die Einrichtung eines Dual-Controller-Systems ist ein entscheidender Schritt, um eine hohe Verfügbarkeit, Redundanz und optimale Performance in Daten-Storage-Umgebungen sicherzustellen. Der Prozess kann jedoch kompliziert sein und erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung, um potenzielle Fallstricke zu vermeiden.
Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung eines dualen Controllers sowie wichtige Tipps zur Fehlerbehebung und häufige Probleme, auf die Sie achten sollten, um eine reibungslose und problemlose Implementierung sicherzustellen.
Schritt 1: Sammeln Sie wichtige Hardware und Software
Bevor Sie in den Einrichtungsprozess eintauchen, stellen Sie sicher, dass Sie über alle erforderlichen Hardwarekomponenten verfügen, einschließlich der dualen Controller, kompatiblen Storage-Geräte und Netzwerkkabel. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie über die neuesten Firmware- und Software-Updates für Ihr Dual-Controller-System verfügen. Dadurch wird die Kompatibilität und der Zugriff auf die neuesten Funktionen und Fehlerbehebungen sichergestellt.
Schritt 2: Physische Installation
Die zwei Hauptschritte der physischen Installation sind:
Rack-Montage: Installieren Sie die dualen Controller im Server-Rack, um eine ordnungsgemäße Belüftung und einen angemessenen Abstand zwischen den Geräten zu gewährleisten, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Konnektivität: Stellen Sie mithilfe geeigneter Netzwerkkabel Verbindungen zwischen den dualen Controllern, Storage-Geräten und Servern her. Überprüfen Sie die Kabelverbindungen doppelt, um lose oder fehlerhafte Verbindungen zu vermeiden.
Schritt 3: Konfiguration und Ersteinrichtung
Konfiguration und Ersteinrichtung umfassen:
Zugriff auf die Management-Schnittstelle: Verbinden Sie einen Computer mit demselben Netzwerk wie die dualen Controller und greifen Sie über einen Webbrowser auf die Verwaltungsschnittstelle zu. Melden Sie sich mit den bereitgestellten Anmeldedaten an.
Netzwerkkonfiguration: Konfigurieren Sie Netzwerkeinstellungen, einschließlich IP-Adressen, Subnetzmasken und Gateways, um eine nahtlose Kommunikation zwischen Controllern, Storage-Geräten und Servern sicherzustellen.
RAID-Konfiguration: Richten Sie RAID-Level (wie RAID 1, RAID 5 oder RAID 10) entsprechend Ihren Redundanz- und Performanceanforderungen ein. Stellen Sie sicher, dass die Storage-Geräte ordnungsgemäß initialisiert und vom System erkannt werden.
Schritt 4: Failover- und Redundanz-Setup
Für den Failover- und Redundanzteil müssen Sie Folgendes durchführen:
Failover-Konfiguration: Konfigurieren Sie Failover-Einstellungen, um ein automatisches Failover zu aktivieren, falls ein Controller nicht reagiert. Testen Sie den Failover-Mechanismus, um sicherzustellen, dass er wie erwartet funktioniert.
Redundanzprüfungen: Überprüfen Sie Redundanzkonfigurationen, um sicherzustellen, dass Daten zwischen Controllern gespiegelt werden. Überwachen Sie regelmäßig den Status der Redundanzeinrichtung, um Abweichungen sofort zu erkennen.
Tipps zur Fehlerbehebung und häufige Probleme
Dies sind die häufigsten Probleme im Zusammenhang mit der Einrichtung eines dualen Controllers:
- Netzwerkkonnektivität: Wenn Geräte nicht richtig kommunizieren, überprüfen Sie Netzwerkkabel, Switch-Ports und IP-Konfigurationen. Stellen Sie sicher, dass es keine IP-Konflikte im Netzwerk gibt.
- Nicht übereinstimmende Firmware oder Treiber: Inkompatibilitätsprobleme können auftreten, wenn Firmware-Versionen oder -Treiber nicht übereinstimmen. Stellen Sie sicher, dass alle Komponenten, einschließlich Controller, Storage-Geräte und Server, über kompatible und aktuelle Firmware und Treiber verfügen.
- RAIDRAIDInitialisierungsfehler: Wenn die RAID-Initialisierung fehlschlägt oder ungewöhnlich lange dauert, überprüfen Sie auf fehlerhafte Storage-Geräte, inkompatible RAID-Konfigurationen oder Firmware-Probleme. Beheben Sie diese Probleme, bevor Sie fortfahren.
- Unzureichende Belüftung: Überhitzung kann zu Performance-Einbußen und Hardwareausfällen führen. Stellen Sie eine ordnungsgemäße Belüftung und Kühlung im Server-Rack sicher, um eine optimale Betriebstemperatur aufrechtzuerhalten.
- Regelmäßige Überwachung und Wartung: Implementieren Sie ein Überwachungssystem, um die Einrichtung mit zwei Controllern im Auge zu behalten. Überprüfen Sie regelmäßig Protokolle, Performance-Metriken und Fehlerberichte, um potenzielle Probleme zu erkennen, bevor sie eskalieren.
Die Einrichtung eines Dual-Controller-Systems erfordert eine sorgfältige Detailgenauigkeit und einen proaktiven Ansatz zur Fehlerbehebung. Indem Unternehmen die bereitgestellten Schritte befolgen und die Tipps zur Fehlerbehebung beachten, können sie eine zuverlässige, redundante und leistungsstarke Storage-Infrastruktur einrichten. Regelmäßige Überwachung, zeitnahe Updates und die zeitnahe Behebung von Problemen sind der Schlüssel zur Aufrechterhaltung der Integrität und Effizienz der Einrichtung mit zwei Controllern und sorgen für einen reibungslosen Betrieb und eine langfristige Datenverfügbarkeit.
Best Practices für die Verwendung von Dual Controllern
Dual Controller sind im Bereich des Daten-Storage unverzichtbar geworden und sorgen für hohe Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und optimale Performance. Um jedoch ihr volles Potenzial auszuschöpfen, ist es wichtig, Best Practices anzuwenden, die ihre Nutzung optimieren und häufige Fallstricke vermeiden. Hier sind wichtige Tipps und Empfehlungen für den effektiven Einsatz von dualen Controllern, die die häufig zu vermeidenden Fehler und Strategien zur Maximierung ihres Potenzials hervorheben.
- Plan für Redundanz
Duale Controller bieten Redundanz, aber eine richtige Planung ist unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass Ihr Dual-Controller-Setup auf Fehlertoleranz ausgelegt ist. Implementieren Sie verschiedene Stromquellen und Netzwerkverbindungen, um einen einzigen Ausfallpunkt zu vermeiden. Redundante Komponenten, einschließlich Netzteile und Kühlsysteme, verbessern die System-Resilienz weiter.
- Führen Sie regelmäßige Firmware- und Software-Updates durch
Halten Sie die Firmware und Software Ihrer dualen Controller auf dem neuesten Stand. Hersteller veröffentlichen häufig Updates, die Sicherheitsschwachstellen beheben, die Performance verbessern und neue Funktionen einführen. Überprüfen Sie regelmäßig auf Updates und planen Sie Wartungsfenster, um sie anzuwenden. Sichern Sie jedoch vor der Aktualisierung immer Ihre Konfiguration, um einen potenziellen Datenverlust während des Prozesses zu vermeiden.
- Überwachung und Warnungen implementieren
Nutzen Sie zuverlässige Überwachungstools, um die Performance und den Zustand Ihres Dual-Controller-Systems genau im Auge zu behalten. Richten Sie Warnungen für kritische Ereignisse wie Hardwareausfälle, Festplattenfehler oder Netzwerkprobleme ein. Mit der proaktiven Überwachung können Sie Probleme frühzeitig erkennen und Korrekturmaßnahmen ergreifen, bevor sie eskalieren, um einen ununterbrochenen Betrieb sicherzustellen.
- Ordnungsgemäße Größe Ihres Storage
Vermeiden Sie es, Ihre Storage-Anforderungen zu unterschätzen. Ordnen Sie Ihre Storage-Arrays entsprechend den aktuellen Anforderungen zu und antizipieren Sie zukünftiges Wachstum. Doppelte Controller sind skalierbar, sodass Sie Storage-Geräte hinzufügen oder bestehende einfach erweitern können. Bewerten Sie regelmäßig Ihre Storage-Kapazität und planen Sie Erweiterungen entsprechend, um Engpässe und Performance-Probleme zu vermeiden.
- Workloads ausgleichen
Verteilen Sie Workloads gleichmäßig zwischen den Controllern, um die Performance zu optimieren. Aktiv-Aktiv-Dual-Controller-Setups ermöglichen die gleichzeitige Nutzung beider Controller und maximieren so ihre Rechenleistung. EI/OVorgänge über die Controller und Storage-Geräte hinweg ausgleichen, um zu verhindern, dass eine Komponente überlastet wird, während eine andere zu wenig ausgelastet wird. Überwachen Sie regelmäßig die Workload-Verteilung, um die Effizienz sicherzustellen.
- Führen Sie regelmäßige Gesundheitskontrollen durch
Führen Sie regelmäßige Zustandsprüfungen an Ihrem Dual-Controller-System durch. Dazu gehören das Überprüfen von Systemprotokollen, das Analysieren von Performance-Metriken und das Überprüfen von Hardwarekomponenten. Ermitteln Sie Trends und Muster, um potenzielle Probleme vorherzusehen. Regelmäßige Zustandsprüfungen ermöglichen es Ihnen, auftretende Probleme proaktiv anzugehen, Ausfallzeiten zu minimieren und einen kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen.
Häufig zu vermeidende Fehler
Hier sind einige Fehler, auf die Sie bei der Verwendung von dualen Controllern achten sollten.
- Vernachlässigung regelmäßiger Backups
Achten Sie darauf, Firmware-Updates nicht zu vernachlässigen, da dies das System anfällig für Sicherheitsbedrohungen und Kompatibilitätsprobleme mit neueren Storage-Geräten machen kann. Führen Sie stets aktuelle Backups Ihrer Daten und Konfigurationseinstellungen.
- Ignorieren von Sicherheitsmaßnahmen
Dual Controller verarbeiten sensible Daten. Implementieren Sie robuste Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich Firewalls, Zugriffskontrollen und Verschlüsselung, um Ihre Daten vor unbefugtem Zugriff und Cyberbedrohungen zu schützen.
- Überblick über die Dokumentation
Eine ordnungsgemäße Dokumentation Ihrer Einrichtung mit zwei Controllern, einschließlich Konfigurationen, IP-Adressen und Netzwerkdiagrammen, ist unerlässlich. Es vereinfacht die Fehlerbehebung, beschleunigt die Wiederherstellung und hilft bei zukünftigen Erweiterungen oder Upgrades.
Durch die Einhaltung dieser Best Practices können Unternehmen das volle Potenzial von dualen Controllern nutzen und so einen ununterbrochenen Betrieb und ein effizientes Datenmanagement sicherstellen.
Pure Einfachheit: Unser Dual Controller-Design
Architektonische Entscheidungen können einen großen Unterschied in Bezug auf Performance, Verfügbarkeit, Effizienz, Aufrüstbarkeit und Einfachheit bewirken, die ein Storage-System von denen der Konkurrenz abheben. Im Falle von Pure Storage ® FlashArray™ wurden eine Reihe von Architekturentscheidungen getroffen, die es der Storage-Plattform ermöglicht haben, eine Kundenerfahrung zu bieten, die sich deutlich von der von herkömmlichen Enterprise-Storage-Plattformen unterscheidet.
FlashArray macht mit einem Dual-Controller-Design alles einfach. Da Sie unterbrechungsfrei ein Upgrade durchführen können, sind mehr als zwei Controller für die Skalierung der Performance nicht erforderlich. Aktualisieren Sie einfach den Controller selbst.
Darüber hinaus stellt das Pure Storage Evergreen®-Abonnementmodell unterbrechungsfreie Controller-Upgrades für Daten sicher. Wir haben den Namen „Evergreen“ gewählt, weil er die Nutzungsdauer eines Storage-Systems zumindest verdoppelt und es diesem System dennoch ermöglicht, unterbrechungsfrei neuere Storage-Technologien aufzunehmen, sobald sie verfügbar werden – mit anderen Worten, das System bleibt während des gesamten Lebenszyklus „evergreen“.
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